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SS2012 Software Engineering I Klausur

So der Urlaub ist vorbei und mittlerweile hat auch die 2. und letzte Klausurphase f√ľr dieses Semester begonnen.

Gestern ging`s dann auch direkt mit SE-I los, da ich dort de Note noch ein wenig nach oben korrigieren wollte ūüėČ

Allerdings fand ich die Klausur etwas schwieriger, als die während des 1. Termins. Zum Themenumfang kam diesmal noch Refactoring, allerdings waren es nur Fragen zur Theorie und die waren auf jeden Fall machbar, wenn man den Teil vorher gelernt hat.

Insgesamt bestand die Klausur im wesentlichen aus folgenden Inhalten:

  • Use Case Diagramme (12%)
  • Textuelle Use Cases (12%
  • Klassendiagramme (15%)
  • Sequenzdiagramme (10%)
  • Multiple Choice Fragen zu Scrum und allgemeinen Themen (20%)
  • JUnit (20%)
  • Refactoring (11%)

In dem Multiple Choice Anteil kommen durchaus Fragen zu allen Kapiteln aus den Vorlesungen dran. Die Klausur ist fair gestellt und wird auch sehr fair bewertet. Wenn man sich etwas mehr Zeit zur Vorbereitung g√∂nnt, als ich das getan habe, dann ist die Klausur auch mit einer guten Note zu bestehen, da es in den Vorlesungen gen√ľgend √úbungen gibt, die besprochen werden und anschlie√üend eine Probeklausur, die alle relevanten Themen beinhaltet. So kann man sich wirklich gut auf die Klausur vorbereiten.Zu den √úbungen und Beispielklausuren gibt es immer die Musterl√∂sungen, in denen die L√∂sung und die Punktevergabe erl√§utert wird.

Der Zeitaufwand sollte allerdings nicht unterschätzt werden, da man die genannten Themen verstanden haben sollte, um in der Klausur die Fallbeispiele entsprechend in die geforderten Aufgaben umzuwandeln und zu modellieren.

Klausur Vertiefung BWL I

Zum Ende des 4. Semesters stand die Klausur Vertiefung BWL auf dem Programm. Ich fand das Fach sehr Interessant, da wir sehr viele Themen f√ľr die strategische Unternehmensplanung behandelt haben. Zum einen welchen Einfluss Technologie- und Innovationsmanagement auf die Unternehmensentwicklung hat, welche Innovationsarten zu unterscheiden sind, wie diese in in den Markt gebracht werden und welche strategischen Ma√ünahmen zur Umsetzung und Wahl einer Innovation notwendig sind.

Aus dieser Themenvielfalt wurden f√ľr unsere Klausur folgende Themen ausgew√§hlt:

  • Strategische Dreieck (Wettbewerbsvorteil)
  • Bedeutung von Technologie- und Innovationsmanagement
  • Merkmale von Innovationen (Kennen und Beschreiben)
  • Unterscheidung von Prozess- und Produktinnovationen
  • Revolution√§re- und Evolution√§re Innovationen
  • Lebensphase von Technologien (Beschreiben und Portfolioabbildung)
  • Adoptionstheorie
  • Differenzierungs- und Kostensenkungspotentiale durch E-Business
  • Kurzbeschreibung von E-Business-L√∂sungen in Anlehnung an die Vortr√§ge
  • ausf√ľhrliche Beschreibung einer E-Business-L√∂sung (Erfolgsfaktoren, Zielsetzung und Trends)
  • allgemeine Fragen zur Vortragsreihe von externen Dozenten

Die Klausur ist sehr fair gestellt, allerdings sollte der Lernaufwand nicht unterschätzt werden. Es bietet sich an, eine Zusammenfassung zu erstellen und diese zu lernen. Es sind alle Themenbereiche logisch strukturiert und aufgebaut, allerdings werden leicht die einzelnen Bereiche verwechselt oder vermischt. Dies ist nur durch rechtzeitiges lernen zu vermeiden.

W√ľnsche allen viel Erfolg f√ľr die Klausur.

Software Engineering II – Zwischenfazit

Nun sind schon einige Wochen vergangen und langsam nimmt unser Semesterprojekt, im Bereich Software Engineering II, auch Formen an. Nachdem wir die √úbungsaufgaben beendet hatten, haben wir unserer Gruppe in 6 Bereiche eingeteilt, jeder Bereich ist f√ľr eine spezielle Aufgabe zur Umsetzung des Mensaprojekts vorgesehen, die einzelnen Bereiche stelle ich euch weiter unten vor. Das schwierigste bei solchen Projekten ist zun√§chst die Kommunikation, da man sich in der Regel nur einmal in der Woche zu den √úbungen sieht. Zwischen den √úbungen finden die Iterationen aus dem Scrum Prozess statt und somit die Umsetzung der einzelnen Tasks, der einzelnen Gruppen. Die einzelnen Gruppen sind f√ľr Ihre L√∂sung eigenst√§ndig zust√§ndig, aber jede Gruppe hat notwendige Schnittstellen und √úbergabepunkte zum n√§chsten Team. Um diese Kommunikation etwas zu verbessern habe ich die Seite Mensaprojekt.de erstellt. Auf dieser Seite sind alle Mitglieder des Projekts registriert und haben Zugriff auf ein eigenes Forum und einen Chat. Au√üerdem haben wir unsere User Stories auf dieser Seite bereitgestellt und arbeiten nun an der gemeinsamen Umsetzung des Projekts anhand der User Stories. Nun etwas zu den einzelnen Gruppen, die vorhanden sind und welche T√§tigkeiten diese ausf√ľhren:

Frontend

Das Frontend ist f√ľr die Erstellung der Webseite und vordergr√ľndig f√ľr die Umsetzung der ben√∂tigten Eingabe-/Ausgabe-/ und Abfragefelder zust√§ndig. Diese werden in Javascript realisiert und die eingegebenen Werte, wie auch Ausgabeelemente werden √ľber Javascript an eine REST-Schnittstelle √ľbergeben.

REST

Das Team ist f√ľr die Implementierung und Umsetzung einer REST-Schnittstelle zust√§ndig und erstellt anhand der Anforderungen an das Mensaprojekt die notwendigen Get, Put, Post und Delete Schnittstellen um eine Kommunikation zwischen Frontend und Backend zu erm√∂glichen.

Backend

Das Backend ist f√ľr die reine Java Implementierung zust√§ndig und setzt die notwendigen Klassen und Pattern mit Eclipse um. Die erstellten Klassen stellen die Schnittstelle zwischen Datenbank und REST bereit.

Datenbank

Das Datenbank Team erstellt die Datenbank, in der die Informationen vom Frontend einflie√üen. Dazu geh√∂ren zum einem die vorhandenen Zutaten, die in der Mensa vorhanden sind und die m√∂glichen Speisen, die durch das Mensapersonal erstellt werden. Die Ergebnisse werden in der Datenbank eingetragen. Die Datenbank wird dabei mit Hilfe von Hibernate erstellt, welches √ľber Java die notwendigen Tabellen und Spalten in der Datenbank eigenst√§ndig erzeugt.

Tests

Zu dem ganzen Projekt geh√∂rt nat√ľrlich ein Testteam, welches die umgesetzten Funktionalit√§ten der vorgenannten Teams auf Funktionalit√§t testet und Ergebnisse und m√∂gliche Fehler notiert. Dabei wird z.B. der Java Quellcode mit Hilfe von JUnit getestet.

Dokumentation & Schnittstellen

Dieses Team ist f√ľr die Dokumentation des gesamten Projektes zust√§ndig. Es dokumentiert sowohl den kontinuierlichen Projektfortschritt und nimmt die erstellten Tasks w√§hrend unseres Scrum Meetings auf. Danach dokumentiert es die Umsetzung und den Fortschritt der Funktionalit√§t der einzelnen Bereiche und des gesamten Projekts. Au√üerdem ist es f√ľr einheitliche Schnittstellen zust√§ndig, damit jeder Bereich wei√ü, welche Schnittstellen vorhanden sind und wie √ľber diese mit den anderen Funktionalit√§ten kommuniziert wird.

Projektleitung

Die Projektleitung ist f√ľr die Gesamt Koordination der einzelnen Bereiche zust√§ndig. Es w√§hlt bei jedem Scrum Meeting die umzusetzende User Story aus und erstellt daraus die notwendigen Tasks f√ľr die einzelnen Bereiche. Dabei ist die Motivation, Koordination und Steuerung der einzelnen Bereiche ebenso zentrale Aufgabe, wie sich kontinuierlich √ľber den Projektfortschritt zu informieren und fr√ľhzeitig m√∂glicher Fehler zu erkennen.

Wie Ihr an den Kurzbeschreibungen sehen k√∂nnt, bietet jeder Bereich seine eigene Herausforderung und damit wird das Projekt auch sehr spannend. Au√üerdem ist jeder von jedem abh√§ngig, da dass ganze Projekt nur √ľber die Teamleistung funktionieren kann, da jeder Bereich zur Erstellung und Umsetzung einer qualitativ hochwertigen Software notwendig ist.

Im folgenden Liste ich auf, mit welchen Technologien man sich bereits im Vorfeld beschäftigen sollte:

Frontend:

  • HTML & CSS
  • DOM
  • Javascript
  • XMLHttpRequest
  • Ajax

 

Webserver:

  • RESTful Webservices (Get, Put, Post & Delete)
  • XMLHttpRequest
  • JAX-RS und Jersey

 

Backend:

  • gute Kenntnisse in Java
  • Entwicklung der ben√∂tigten Java Klassen, Methoden, Umsetzung von Patterns, etc

 

Datenbank:

  • Java
  • Hibernate

 

Testing:

  • Umsetzung und Testen aller Funktionalit√§ten
  • Robustheit der Java Klassen durch JUnit nachweisen

 

Dokumentation & Schnittstellen:

  • Lasten- und Pflichtenheft
  • Technische & Schnittstellen Dokumentation
  • Erstellung von Namenskonzepten

 

Projektmanagement:

  • Verst√§ndnis zu allen eingesetzten Techniken
  • Scrum Prozess
  • Userstories und daraus Tasks ableiten
  • Vorstellungsverm√∂gen
  • Projektumsetzung
  • Schaffen von Kommunikationsm√∂glichkeiten (Webpr√§senzen, Foren, o.√§.)
  • Motivationsf√§higkeit

Wichtig ist, dass diese Anforderungen f√ľr dieses Projekt in diesem Semester G√ľltigkeit haben. Allerdings kann davon ausgegangen werden, dass die grundlegende Verwendung auch in den n√§chsten 2 -3 Semestern Anwendung findet. Dies liegt daran, dass sich die Software Entwicklung ins Web verschiebt und dadurch die Bedeutung von Webbasierten Anwendungen immer mehr zunimmt.

 

 

Unternehmensplanspiel

Nach dem alten Curriculum steht im 4 .Semester das Pflichtfach Unternehmensplanspiel auf dem Programm, nach dem neuen Curriculum folgt dies nun bereits im 3. Semester.  Dieses Fach setzt Anwesenheitspflicht und aktive Teilnahme voraus und verzichtet im Gegenzug auf eine Klausur.

Zu Beginn des Semesters werden die Kommilitonen in zuf√§llige Gruppen von 4-5 Personen eingeteilt, die zuf√§llige Einteilung ist beabsichtigt, um das ganze n√§her an der Realit√§t auszurichten. Die Aufgabe besteht darin die Nachfolge eines Unternehmensvorstands anzutreten und das Unternehmen erfolgreich zu managen. Das Unternehmen produziert Kopierer. Alle Gruppen starten mit den gleichen Voraussetzungen (Kreditbelastung, Eigenkapital, Maschinenpark, Personal, etc.). Ein kurzer √úberblick √ľber die Unternehmensgesamtsituation und die Betrachtung des Marktreports sind Pflicht.

Nachdem diese Aufgaben erledigt sind, geht es an die Unternehmensstrategie. Eine der ersten und wichtigsten Fragen, ist die Frage der Preispolitik. Dabei sollte die Entscheidung zugunsten einer Strategie eindeutig fallen Hoch- oder Niedrigpreisstrategie, der Mittelweg setzt euch eher zwischen die St√ľhle. Diese Entscheidung ist im sp√§teren Verlauf nur schwer zu √§ndern, weswegen ihr euch zu Beginn entscheiden solltet. Allerdings wird die richtige Wahl dadurch erschwert, dass nicht bekannt ist, welche Strategien die anderen Gruppen w√§hlen. Wenn z.B. alle Gruppen die Hochpreisstrategie w√§hlen, ist das sicherlich Interessant, aber kaum hilfreich ūüôā

Zun√§chst seid ihr f√ľr eure Absatzm√∂glichkeiten selbst verantwortlich, allerdings ist das Endergebnis nat√ľrlich davon abh√§ngig, wie die anderen Unternehmen agieren. Daher ist auch ein bisschen Gl√ľck gefragt, um die richtige Strategie zu w√§hlen. Zwei Dinge die die Erfolgswahrscheinlichkeiten erh√∂hen: Effiziente Planung und konsistente Einhaltung der gew√§hlten Preisstrategie.

Ihr habt die Möglichkeit zu jedem Periodenbeginn eine Marktanalyse zu kaufen, wozu Dringend geraten ist, da ihr nur auf dieser sinnvolle Entscheidungen treffen könnt und seht, ob das Wirtschaftswachstum zunimmt oder eine Rezession droht. Die Angaben können sich direkt auf euren Absatz auswirken oder erst mit Verzögerung.

Die Herausforderung ist die korrekte Planung und Gestaltung des Marketing-Mix, dazu solltet ihr euch evtl. bereits im Vorfeld ein Excel-Sheet (Beispiel eines Excel-Sheets) erstellen, mit dem ihr die Planzahlen und deren Auswirkungen automatisiert auswerten könnt. Folgende Faktoren beeinflusst ihr mit eurer Planung:

  • Anzahl der zu produzierenden Produkteinheiten
    • Korrekte Berechnung der Maschinenauslastung (Instandhaltung ber√ľcksichtigen) und des Personalbedarfs (Krankenstand ber√ľcksichtigen)
  • Ausgaben f√ľr Forschung & Entwicklung
    • Erh√∂hte Mitarbeiteranzahl f√ľhrt zu h√∂heren Technologieindex
  • Preispolitik
    • Hochpreisstrategie wenige Produzierte Einheiten, daf√ľr erh√∂hte Qualit√§t der Indizes oder umgekehrt.
  • Kommunikationspolitik
    • Werbung (wirkt sich direkt auf den Absatz aus)
    • Corporate Identity (wirkt sich mit Verz√∂gerung aus)
    • Unternehmensimage (wichtig f√ľr Aktion√§re und den sp√§teren Aktienwert)
  • Distributionspolitik
    • Anzahl der Vertriebsmitarbeiter (wirkt sich direkt aus)

An dieser Stelle sei nochmals erwähnt, dass die ganze Planung abhängig vom Agieren der anderen Gruppen ist.

Was sollte auf jeden Fall vermieden werden:

  • Falsche Maschinenauslastung
  • Zu wenig Produktionspersonal (√úberstunden f√ľhren zu Mehrkosten von 2,5M‚ā¨)
  • Nicht verkaufte Ger√§te ben√∂tigen Lagerplatz und das Kostet (pro 1000St√ľck/0,1M‚ā¨)

Durch Steuerung der Produktionsstraßen, des Personaleinsatz, des Einkaufs und der Entwicklung soll sich das Unternehmen im Hochpreissegment von den anderen Unternehmen, durch Erhöhung des Umwelt- und Technologieindex differenzieren oder bei der Niedrigpreisstrategie durch gezielte Kosteneinsparungen einen attraktiven Produktpreis gewährleisten.

Die ersten zwei Vorlesungen dienen als Testversuche, um ein wenig zu experimentieren.

Abgeschlossen wird das Unternehmensplanspiel im Rahmen einer Pr√§sentationsrunde, zu der die Gruppen Ihre Ergebnisse ver√∂ffentlichen und ein eigenes Fazit ziehen. Hier habe ich ein sehr gutes Beispiel f√ľr eine Abschlusspr√§sentation gefunden.

Hier noch ergänzend unsere Abschlusspräsentation.

An dieser Stelle w√ľnsche ich euch viel Erfolg und hoffe, ich konnte euch ein paar Hilfestellungen geben.

Das Spiel basiert auf der Software TOPSIM General Management II von Tata Interactive.

Software Engineering II

Nachdem das Semester nun bereits drei Wochen alt ist, wird es mal Zeit ein paar Zeilen zu den einzelnen Fächern zu schreiben. Mittwoch fand die dritte Vorlesung zu Software Engineering II statt. Dies mal ist die Vorlesung sehr praxisorientiert und wir sind dabei die erlernten Java Inhalte zunächst in einzelne Übungsaufgaben einfliessen zu lassen. Dabei geht um die Erstellung und Verwaltung von Webservices mit Java, Javascript/HTML und die REST-Schnittstellen.

In den ersten Wochen werden wir einige √úbungsaufgaben durcharbeiten um in den genannten Techniken fit f√ľr ein Praxisprojekt zu werden. Ziel ist die Erstellung eines Warenwirtschaftssystems im Ablauf des Scrum Prozesses, den wir aus der letzten Semester in SE I kennengelernt haben. Dazu besteht jede √úbungsgruppe aus ca. 16-20 Leuten die danach in der jeweiligen √úbungsgruppe das System erstellen. Jeder aus der Gruppe wird dazu eine spezielle Aufgabe zugewiesen. Wie das ganze genau abl√§uft, werden wir in ca. 2 – 3 Wochen erfahren, wenn das ganze Projekt beginnt.

Derzeit k√§mpfen wir noch mit, eigentlich, einfachen Dingen wie, Variablen von Java an Javascript √ľbergeben und diese auf der HTML-Seite anzeigen lassen oder z.B. mit einzelnen Firefox Addons wie Firebug und Poster uvm.

Bin gespannt, wie es weitergeht und, ob wir die fehlenden Vorraussetzungen so schnell nachholen können, wie wir hoffen.

 

WS11/12 Software Engineering I

Heute fr√ľh stand f√ľr mich die letzte Klausur aus diesem Semester auf der Agenda. Ich hatte mir schon einige Gedanken im Vorfeld gemacht, ob ich die Klausur bestehen werde, aber nachdem diese nun geschrieben ist, w√ľrde ich zumindest davon ausgehen, dass ich diese bestanden habe. Zum letzten Mal hat Prof. Dr. Alda SE I f√ľr die BISler an der H-BRS unterrichtet. Die Klausur bestand im Wesentlichen aus 5 Teilen.

Der erste gro√üe Anteil war den grafischen UML Use Cases gewidmet. Diese Aufgaben waren bereits mit 35 Punkten gewichtet. Aus einem gegebenen Szenario war die Entwicklung von zwei Use Cases gefordert. Dabei wurde zum einem Wert auf die grafische Modellierung gelegt und auf die korrekte Einbindung von Supplier Use Cases √ľber Extend bzw. Include Beziehungen. Aus dem Szenario war danach noch ein Klassendiagramm zu entwickeln.

Im zweiten Teil wurden allgemeine Fragen zu den Themenbereichen Klassische (Wasserfall-Modell) und Agile (Scrum) Software Prozesse gefragt. Au√üerdem einige Fragen zum Themenbereich JUnit. Die Fragen sollten mit Bedacht angekreuzt werden, da es f√ľr jede Falsche Antwort Minuspunkte gab. Daher habe ich direkt mal drei nicht angekreuzt, bei denen ich mir unsicher war ūüėČ

Der dritte Teil war dem Themengebiet der Design Patterns gewidmet. Aus dem gegebenen Szenario, sollte das geforderte Pattern ermittelt werden. Danach war dieses in Form eines Klassendiagramms zu modellieren und abschließend als Sequenzdiagramm umsetzbar.

Das n√§chste Themengebiet widmete sich dem Bereich des Testings. In diesem Fall ging es speziell um JUnit. Die Aufgabe hatte √Ąhnlichkeit mit einer √úbungsaufgabe, leider half mir das nicht all zu viel. Im Vorfeld war ich in diesem Bereich leider zu schlecht vorbereitet.

Im letzten Teil wurde es noch einmal allgemeiner und es ging um die INVEST- Methode und Textuelle Use Cases in Form von Positiv- und Negativtests. Ein durchaus machbarer Teil.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Klausur sehr fair gestellt war. Wenn man sich die Folien anschaut, ist es ein sehr großes Themengebiet. Aber es kam weniger auf stumpfes auswendig lernen, als vielmehr auf Verständnis der einzelnen Prozesse und Anwendung der Modellierungsformen der UML an.

Um die Vorbereitungszeit f√ľr die Klausur zu minimieren und dennoch gut Vorbereitet zu sein, kann ich nur jedem raten, gerade in diesem Fach die √úbungen w√∂chentlich durch zu arbeiten und an den √úbungsvorlesungen teilzunehmen. Zum einen werden die Aufgaben hier ausf√ľhrlich besprochen, Verst√§ndnisfragen lassen sich leicht kl√§ren und man wird nebenbei noch sehr gut auf die Klausur vorbereitet. Beherrscht man die √úbungen ist die Klausur sicherlich mit einer Note >2 zu bestehen. √úbrigens, f√ľr die √úbungen gibt es Punkte, eine Mindestanzahl an Punkten ist Voraussetzung zur Teilnahme an der Klausur.

WS11/12 IT-Management

Heute fr√ľh stand die letzte Pr√ľfung f√ľr den ersten Pr√ľfungszeitraum im Kalender. IT-Management. Die Pr√ľfung bestand zu 75% aus Multiple Choice Fragen und h√§tte leicht mit einer ITIL-Zertifizierung verwechselt werden k√∂nnen ūüėČ
Wie auch schon in der Vorlesung √∂fters bemerkt, ist hier auswendig lernen eher fehl am Platz. Zum einen sollte der Service Lifecycle von ITIL verinnerlicht worden sein und zum anderen sollten die einzelnen Prozesse, deren Funktion und deren Abh√§ngigkeiten zu anderen Prozessen bekannt sein, ist dies gegeben, so ist die Klausur machbar. Aber wie das so ist, so haben Multiple Choice Fragen nat√ľrlich ihre T√ľcken, sobald nicht alle Kreuze korrekt gesetzt sind wird die Antwort als Falsch und somit mit 0 Punkten bewertet. Es gab so einige Fragen, wo man doch ein wenig am R√§tseln war. z.B. der Ablauf eines Incidents. Geh√∂rt die Initialdiagnose vor Kategorisierung und Priorisierung oder umgekehrt? Nach meinem Verst√§ndnis davor, wie soll sonst Kategorisiert werden? ūüėČ
Wie dem auch sei, ist es wichtig die einzelnen Prozesse und Abhängigkeiten von ITIL verstanden zu haben. Außerdem sollten folgende Prozesse und Begriffe bekannt sein:
‚Äʬ†¬† ¬†Demingkreis (PDCA)
‚Äʬ†¬† ¬†7 Step Improvement Process (und die Einordnung im PDCA)
‚Äʬ†¬† ¬†Incident Management, Analyse und Ablauf
‚Äʬ†¬† ¬†7Rs des Request for Change
‚Äʬ†¬† ¬†Einordnung der Prozesse im Service Lifecycle
Zusammenfassend gibt es eigentlich nur eines zu sagen, wurde ITIL verstanden, hat man keine Schwierigkeiten mit der Klausur. Zeit ist ausreichend vorhanden. Was au√üerdem nicht schadet, ist vor der Klausur noch einmal die √úbungsaufgaben der einzelnen Vorlesungen durchzugehen. Also Anwesenheit bei den √úbungen hilft durchaus f√ľr das Verst√§ndnis und zahlt sich in der Klausur anhand einer bekannten Aufgabe aus ūüėČ

WS11/12 Einf√ľhrung Wirtschaftsinformatik

Heute stand die Klausur Einf√ľhrung Wirtschaftsinformatik von Prof. Dr. Buck-Emden auf dem Plan. Die Klausur bestand aus mehreren Teilen, die durchaus alle Themenbereiche der Vorlesungen abgedeckt hatten. In den zwei Stunden waren 100 Punkte erreichbar. Ich hab mir vorher anhand der Folien ein Skript erstellt und konnte aus diesem ganz gut lernen. Da Definitionen sehr gefragt waren, habe ich mir, die meiner Meinung nach, wichtigsten gesondert auf Karteikarten geschrieben und hatte die auch parat. Der Einstieg in die Klausur begann mit Fragen zum Gegenstandsbereich der WINF bzw. der BWL. Danach folgten Fragen zu Offenen und geschlossenen Systemen und deren Definition. Ebenfalls war ein kleiner Anteil Multiple Choice, wobei sich einer auf den Gesch√§ftsprozess bezog. Die von Neumann Architektur war sehr gefragt, dazu war eine umfangreiche Aufgabe enthalten, inkl. kleinem Defintionsanteil und Abfrage der Paralell Architektur. Ebenso war eine Umrechenaufgabe von Dezimahl in Oktal und eine EBCDIC Aufgabe drin, beide sehr Punktstark. Einige Folien aus der Vorlesung waren ebenfalls enthalten, diese musste man um die fehlenden Anteile erg√§nzen. Ich denke, wenn man sich die Folien anschaut, dann findet man sehr schnell welche Grafiken hier sehr gefragt waren. Das ERP-System war hingegen eher schwach vertreten, dabei hatte ich damit fest gerechnet. Allerdings wurde nach APS gefragt. Alles in allem war die Stoffmenge sehr gro√ü und leider wurde sehr viel Wert auf Korrekte Definitionen gelegt. Trotz alle dem war auch diese Klausur machbar. Mal schauen, was die Note am Ende hergibt.

WS11/12 Statistik/Graphentheorie

Am Montag stand nun die Drittsemester Klausur Statistik und Graphentheorie an. Vom Umfang her war sie ziemlich gro√ü und in der Zeit kaum zu schaffen, jedenfalls ging mir dies so. Vom Themenumfang kamen in Graphentheorie Minimalger√ľst, leider zwei Beweise, Flussnetzwerke und F√§rbungen ran. Die beiden Beweise waren dabei die Herausforderungen in diesem Teil. Es gab eine Aufgabe, die war leider nicht sofort verst√§ndlich, es sollte ein K5 planar gezeichnet werden, was ja eigentlich nicht m√∂glich ist. Hier war zun√§chst eine Umformung gefordert.

Der Statistikteil war sehr umfangreich, zum Themengebiet geh√∂rten Normalverteilung, Exponentialverteilung, Possionverteilung, Bedingte Wahrscheinlichkeiten und Systeme. Wenn man alle Aufgaben, die bereits durch √úbungen abgedeckt waren, verstanden und schnell rechnen konnte, war die Klausur kein Problem. Allerdings hab ich noch meine Schwierigkeiten mit der ein oder anderen Aufgabe gehabt, von daher bin ich mal gespannt, wie es letztendlich wirklich ausgegangen ist. Mein Gef√ľhl ist derzeit nicht so gut.

Trotz alledem l√§sst sich sagen, dass beide Teile durchaus fair waren, nur die Zeit ein wenig knapp bemessen. Mit den zur Verf√ľgung stehenden √úbungsaufgaben konnte man sich gut auf die Klausur vorbereiten. Je nachdem, wie stark einem Mathe liegt, sollte man allerdings genug Zeit einplanen um alle Themen gerechnet und verstanden zu haben.

Klausurvorleistung Präsentation Einf. WINF

Direkt im Anschluss an die Englisch Klausur, fand noch eine notwendige Vorleistung statt, die Vorraussetzung ist, um an der Klausur Einf√ľhrung Wirtschaftsinformatik teilnehmen zu k√∂nnen. Aus insgesamt 12 Themen kann man sich ein Thema ausw√§hlen, welches im Rahmen der stattfindenden √úbungen als Vorleistung f√ľr die Klausur pr√§sentiert wird. Zeitumfang sind 30 Minuten. Gruppengr√∂√üe zwischen 2 – 3 Personen.

F√ľr besonders gute Pr√§sentationen gibt es Zusatzpunkte, die mit auf die Klausur angerechnet werden.

Zusammen mit meinem Kommilitonen haben wir das Unternehmen Mesonic mit deren Software WinLine präsentiert. Aufgrund der Demosoftware, konnten wir so, auch einige Details aus der Software direkt in die Präsentation einbauen. Somit haben wir eine ganz passable Präsentation auf die Beine gestellt.

Zu dem Thema gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, wichtig ist sich gut auf die Präsentation vorzubereiten und einen Roten Faden mit den Kommilitonen abzustimmen. Wenn der Zeitrahmen gut eingehalten wird, dann sollte man schon an ein paar Zusatzpunkte gelangen.