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BPM Roadshow 2013 Camunda vs Oracle

Am heutigen Tag durfte ich einer Einladung, zur BPM Roadshow 2013 von Opitz Consulting, nachkommen und freute mich auf eine informative Veranstaltung.

Interessant wurde die Veranstaltung durch den Vergleich zweier BPM Suiten, die auf dem Workshop vom jeweiligen Hersteller vorgestellt wurde. Zum einen die Open Source Lösung von Camunda aus Berlin und zum anderen die BPM Suite von Oracle. Also ein nicht ganz alltäglicher Vergleich, der auf ganzer Linie überzeugen konnte.

BPM Roadshow 2013

Doch bevor die beiden Kontrahenten loslegen konnten, wurde zunächst ein Ausblick auf die zukünftigen Trends von BPM gelegt, der sehr informativ war.

Im ersten Teil stellte Jakob Freund von Camunda die eigene Camunda BPM Suite vor. Diese Vorstellung nutzte er, um die Vorteile der Open Source Lösung aufzuzeigen und durch welche Features sich die Lösung von Camunda auszeichnet und wie es eigentlich dazu kam, eine eigene BPM Suite zu entwickeln. Der Fokus von Camunda liegt auf eine quelloffene, Plattformunabhängige Lösung die in Java implementiert ist. Die Wahl der Datenbank (z.B. MSSQL, MySQL, Oracle, etc.) und der Engine (JBoss, Glasfish, etc.)  ist völlig frei und kann den jeweiligen, individuellen Voraussetzungen angepasst werden. Camunda fokussiert sich rein auf die BPM Sicht und sieht darin auch die Kernkompetenz ihrer Lösung. Prozessanpassungen und Erweiterungen lassen sich durch Java realisieren. Wer sich von der Suite überzeugen möchte, kann sich die Community Edition frei herunterladen und ausprobieren.

BPM Roadshow 2013 Kurzvorstellung Camunda BPM Suite
BPM Roadshow 2013 Kurzvorstellung Camunda BPM Suite

Die BPM Suite von Oracle stellt sicherlich ein Schwergewicht unter den BPM Suites dar. Die lange Entwicklungszeit und die jährlichen Erweiterungen führten zu einer modularen, umfangreichen BPM Suite, die an die Installation und Einrichtung einige Anforderungen stellt. Durch das Modulare Konzept können, bei Bedarf, weitere Module freigeschaltet werden, die bisher nicht notwendig waren. Den Fachabteilungen steht ein Webinterface zur Modellierung ihrer Anforderungen zu Verfügung, während die IT-Abteilung andere Werkzeuge nutzen kann und ebenfalls über Java weitere Anforderungen umsetzen kann. Die BPM Suite von Oracle lässt sich ebenfalls als Virtual Box Appliance vollständig vorkonfiguriert herunterladen. Eine umfangreiche Anleitung für die ersten Schritte mit derAppliance ist ebenfalls vorhanden. Abgerundet wurde das ganze durch einen Vortrag zu Adaptive Case Management.

Für mich war es ein gelungener Einblick in zwei unterschiedliche BPM Suiten und deren Ansätze. Die Veranstaltung empfand ich als sehr informativ und gelungen. Die Pausen waren eine gute Gelegenheit zum Gedanken- und Ideenaustausch.

An dieser Stelle möchte ich mich bei Opitz Consulting für die Einladung bedanken und hoffe auf weitere, informative Workshops zum Themengebiet ACM und BPM.

Projektmanagement Workshop

An unserer Hochschule werden ja häufig kostenlose Workshops angeboten. Diesmal wurde ein Workshop zum Projektmanagement angeboten, an dem ich teilnehmen durfte.

Der Workshop wurde von der Firma Brunel angeboten, die Personaldienstleistungen im Bereich von Projekten anbieten. Der Workshop selbst wurde von Florian Gayk, einem erfahrenen Projektconsultant durchgeführt.

Das Tagesseminar gliederte sich in in zwei Blöcke die sich jeweils in ein Theorie und Praktischen Anteil gliederten. In der Theorie wurden die grundlegenden Eigenschaften eines Projekts dargestellt und welche Hilfsmittel geeignet sind. Diese Inhalte konnten im Praktischen Anteil angewandt werden und wurden anschließend gemeinsam besprochen und bewertet.

Aus meiner Sicht war der Workshop sehr gut um die einzelnen Projektanforderungen, aus Sicht eines Consultants, noch einmal in Erinnerung zu rufen und zu vertiefen. Die Inhalte wurden mit der praktischen Erfahrung sehr gut vermittelt.

Die Organisation im Vorfeld des Workshops war ebenfalls sehr gelungen. Zum Abschluss gab es noch ein Teilnehmerzertifikat. Aus meiner Sicht, bleibt zu hoffen, das solche Workshops in Zukunft häufiger angeboten werden 😉

Curriculum Wechsel und deren Auswirkungen BIS

Mit dem Wintersemester 2012 wurde an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in den Studiengängen BCS (Informatik) und BIS (Wirtschaftsinformatik) ein neues Curriculum eingeführt. Für alle Komilitonnen die ihr Studium vor dem WS2012 aufgenommen haben, wurde folgende Regelung in der neu gestalteten Prüfungsordnung (St. Augustin 30.11.2012 lfd. Nr. 25/2012) festgelegt: “(14) § 33 Abs. 2 erhält folgende Fassung: “Es wird gewährleistet, dass Studierende, die
das Studium vor dem Wintersemester 2012 aufgenommen haben, ihr Studium innerhalb
der  doppelten  Regelstudienzeit  nach  dem  zu  diesem  Zeitpunkt  der  Einschreibung
geltenden Studienverlaufsplanabschließen können. Wird eine oder ein Studierender in ein
höheres  Fachsemester  eingeschrieben,  gilt  der  ihr  oder  ihm  zugeordnete
Studienverlaufsplan.”.

Nun könnte man davon ausgehen, dass sich für Studierende die nach dem Curriculum 2009 studieren, nichts geändert hat. Dies ist aber nur zum Teil richtig. Sofern Ihr alle eurer Klausuren bestanden habt und euch in Regelstudienzeit befindet trifft dies auch zu.

Habt ihr allerdings noch Klausuren aus den vorherigen Semestern offen, in denen die Fächer nach dem neuen Curriculum angeboten werden und deren Inhalte sich geändert haben (KLR, FuI, BWL I, etc.) ist es zwingend notwendig sich mit Frau Schneider in Verbindung zu setzen. Hier wird individuell geklärt, welche Klausur ihr mitschreibt (nach altem oder neuem Curriculum) und ob ggf. ein Wechsel des Curriculums für euch in Frage kommt.

Bei den geänderten Fächern finden die Vorlesung nur noch nach neuem Curriculum statt. Wenn ihr Klausuren aus dem vorherigen Semestern, nach altem Curriculum schreiben wollt, werden die dazugehörigen Vorlesungen nicht mehr angeboten. Um den Stoff dennoch aufzuarbeiten ist ein Mix aus Besuch der neuen Vorlesungen und selbstständiges aneignen der Unterlagen aus Moodle notwendig.

Aus meiner Sicht kann ich den Wechsel des Curriculums nicht nachvollziehen. Ich finde es zwar sinnvoll, dass Algebra nun mit in das erste Semester gerückt ist und somit eines der schwersten Fächer direkt am Anfang abgefrühstückt wird. Warum allerdings der Matheanteil, um ein weiteres Fach erhöht wurde und gleichzeitig der BWL-Anteil, durch die Zusammenlegung von “Kosten-, Leistungsrechnung und Controlling” und “Finanzierung und Investition”, zu einem Fach weiter reduziert wurde, ist für mich nicht nachvollziehbar und bedeutet ein Schritt in die falsche Richtung.

Software Engineering II Abschluss

Mir ist aufgefallen, dass ich zu unserer SE2-Vorlesung kein Fazit gezogen habe. Dabei ist das mit Beginn des Sommersemesters und der neuen SE2-Vorlesung sicherlich Interessant.

SE2-Vorlesung
SE2-Vorlesung

Die Vorlesung und das Projekt waren sehr gelungen, um einen Einblick in den komplexen Ablauf der Software Entwicklung zu bekommen und die vielen Facetten und Meilensteine kennenzulernen. Am Anfang der Vorlesung wurden die Basics im Bereich HTML5 und Javascript vermittelt. Mit Beginn der Vorlesung wurden die einzelnen Gruppen (Projektmanagement, Frontend, Backend, Datenbank, Dokumentation und Testing) festgelegt, die Softwareanforderung gestellt und die User Storys entwickelt. Aus den User Storys wurden das Product Backlog und die einzelnen Sprints entwickelt.

Die Aufgaben für die einzelnen Projektbereiche wurden in den wöchentlichen Meetings (Übungen) festgelegt und als Sprint definiert. Die Bereichsaufgaben sind in den Sprints niedergelegt und auf der Seite Mensaprojekt.de einzusehen.

In den letzten Wochen wurden die wesentlichen Funktionen der Software realisiert und es waren einige Entscheidungen im Bereich der Schnittstellen und Logik notwendig. Die zu treffenden Entscheidungen waren stets eine Herausforderung, weil die unterschiedlichen Bereiche sehr gut koordiniert werden mussten und viele Kompromisse erforderlich waren, um die geforderten Funktionalitäten zu ermöglichen.

SE2 Abschlussvorlesung

Kurz vor Ende des Semesters wurde von jedem Projektteam, in einer Zwischenpräsentation, die bisher erarbeitete Lösung vorgestellt und ein Ausblick gewährt welche Anforderungen bis zum Ende der Vorlesung noch umgesetzt werden sollen. Zwischen der Zwischen- und Endpräsentation lagen leider nur zwei Wochen Zeit, so dass wir uns auf wenige, zentrale Anforderungen konzentrieren mussten.

Während der Abschlussvorlesung wurde von jedem Team die endgültig, entwickelte Softwarelösung vorgestellt. Die Abschlussarbeiten waren allesamt sehr gut gelungen, intuitiv bedienbar und mit einer modernen UI versehen. Interessant waren die unterschiedlichen Schwerpunkte, die von den einzelnen Teams während der Entwicklung gesetzt wurden. Die Vorlesung Software Engineering II war eine der spannendsten Vorlesung des 4. Semesters.

Die notwendigen Voraussetzungen und die einzelnen Gruppenbereiche habe ich bereits im Zwischenfazit vorgestellt. Zu den einzelnen Iterationen ist unsere Teamseite Mensaprojekt.de sicherlich ein guter Anlaufpunkt.

Klausur Einführung BWL und Marketing

Nachdem mir, aufgrund des fehlenden Marketinganteils, die Vorlesung Einführung BWL und Marketing nicht anerkannt wurde, hatte ich das Vergnügen die Vorlesung bei Herrn Prof. Dr. Thorsten Bonne zu besuchen. Im Sommersemester fand eine Änderung am Curriculum statt, weswegen nur die Inhalte der Vorlesungen für mich relevant waren. Bei regelmäßiger, aktiver, Teilnahme an den sehr guten und mit viel Praxisbeispielen hinterlegten Vorlesungen ist die Klausur gut zu bestehen. Sehr erfreulich an den Klausuren ist, dass hier weniger auswendig gelernte Definitionen abgefragt wurden, sondern viel mehr das Verständnis der zentralen Eckpunkte der BWL und deren Zusammenhänge im Fokus standen. Die Klausur gliederte sich in folgende Kernbereiche:

  • Allgemeine Betriebswirtschaft
    • Unterschied Haushalt und Betrieb
    • Minimal- und Maximalprinzip
    • Wirtschaftseinheiten
    • Sektoren der Marktwirtschaft (Primärer, Sekundärer, Tertiärer, etc.)
  • Unternehmensanforderungen
    • Unterscheidung
    • Rechtsformwahl
    • Standortwahl
    • Kategorisierung von Unternehmensgröße
  • Stakeholder und Interessenskonflikte
  • Grundbedürfnisse und Maslowsche Bedürfnispyramide
  • Unterscheidung EBIT zu EBITDA
  • Rechnungswesen
    • Einzahlung, Einnahmen, Ertrag
    • Bilanz und GuV-Bericht
  • Personalwirtschaft (Aufgaben und Ziele)
  • Unterscheidung zwischen Unternehmen und Konzern
  • Marketing Mix

Wegen des geänderten Curriculums setzt sich die Note aus Einführung BWL und Marketing aus den Anteilen Klausur 50 Punkte und Einsteigerprojekt 50 Punkte (30 Punkte Hausarbeit, 20 Punkte Präsentation) zusammen.

Klausur Software Engineering II

Am heutigen Montag fand die Klausur Software Engineering II statt. Das umfangreiche Mensaprojekt, welches wir im Rahmen der Vorlesung, erstellt haben, findet in der Note leider nur zu 40% Berücksichtigung. 60% entfallen auf die Klausur. Diese beinhaltet alle vorgestellten Themen der Vorlesung, die während des Projekts benötigt wurden.

Insgesamt ist die Klausur fair gestellt und setzt einige Schwerpunkte, die ich hier festhalten möchte:

  • Vorteile und Aufbau der 3-Schichten-Architektur
  • Unterschiede Javascript im Vergleich zu Java
  • REST und die dazugehörigen Request-Methoden
  • Möglichkeiten mit DOM (Document Object Model)
  • Kenntnisse vom O/R-Mismatch und Umsetzen von Klassenhierarchien auf Tabellenstrukturen
  • Hibernate
  • Umfangreiche Kenntnisse zu VCS und den svn-Befehlen
  • User Stories und Tasks
  • Agile Softwareentwicklung
  • Scrum-Prozess (Product Backlog, Scrum Master, Entwicklungsteam, etc.)
  • Agiles Manifest
  • Verwendung und Zugriff mit jQuery
  • Same Origin Policy und Aushebelmöglichkeiten
  • Antipattern

Die Themen sehen sehr Umfangreich aus, werden aber alle während des Projekts benötigt. Außerdem sind viele Themen bereits aus SEI bekannt. Die Theorie ist schnell erlernt, die Praktischen Aufgaben sollten vorher eingehend geübt werden um in der Klausur keine Probleme mit den Quellcodes zu bekommen und die Auswirkungen zu erkennen.

Wie ich bereits dem Lehrplan entnehmen konnte, ist Herr Dr. Großkreutz nicht mehr teil des Dozententeams, seine Aufgabe wird nun von Herr Dr. Daniel Stein übernommen. Herr Ketterl und Herr Wunderlich sind hingegen weiterhin Teil des Teams. Wünsche euch viel Spaß und Erfolg für das, sicherlich, Interessante SEII-Projekt.

Klausur Informationsmanagement

Heute fand die Klausur Informationsmanagement im ersten Prüfungszeitraum statt. An dieser Stelle werde ich einen Überblick über die vielfältigen Themen geben und ein Fazit ziehen.

Die Inhalte der Vorlesung Informationsmanagement waren sehr vielfältig, angefangen bei Definitionen über Daten, Informationen und Wissen, verschiedene Wissensmodelle (Münchener Modell, Ba-Konzept), Informations- und Wissensmanagement, bis hin zu Auszeichnungssprachen, wie HTML, CSS, XTML und RDF und abschließend Ontologien und Metadatenmanagement. All diese Themengebiete wurden abgedeckt und in den Übungen vertieft, wobei in den Übungen meist noch zusätzliche Tools vorgestellt wurden, mit denen eine einfachere Anwendung ermöglicht werden sollte. Die Vorlesungen wurden im Wechsel zwischen Prof. Dr. Hense und Phillip Kroll gehalten.

Zur Klausur bleibt zunächst erstmal festzuhalten, dass diese alle Themengebiete abdeckte und dazu zählen auch die Inhalte der Übung, weswegen ich jedem rate die Übungen zu besuchen und möglichst während des Semester die Musterlösungen zu erarbeiten und ggf. bei den Dozenten einzuholen.

Was leider immer auffällt ist, dass in den Klausuren auch die vorgestellten bzw. genutzten Tools abgefragt werden. Das sind teilweise 6-10 Punkte und die können ziemlich wichtig sein.

Folgende Themen waren in dieser Klausur relevant, ich habe einige, der angebenenen,  Themengebiete mit Quellen verlinkt, die ich für sinnvoll halte und mit denen ich mich auf die Klausur vorbereitet habe. Das ist natürlich nur meine subjektive Meinung 😉

Viele Nützliche Erklärungen und Präsentationen zu Web Technologien findet ihr bei der Uni Weimar.

zusätzliche Inhalte der letzten Klausur

Wie Ihr seht, wurden die Klausurfragen quer aus allen Themengebieten gestellt und es sind viele Variationsmöglichkeiten gegeben, von daher solltet ihr ausreichend Zeit für die Klausurvorbereitung einplanen. Auch unscheinbare Folien gehören zur Klausur 😉

Der Zeitaufwand der in den Vorlesungen für einzelne Themengebiete verwendet wird, passt meiner Einschätzung nicht ganz, zu den Schwerpunkten die anschließend in der Klausur gesetzt werden. Aus diesem Grund ist eine Einschätzung zu relevanten Klausurthemen während des Semesters ziemlich schwer.

Anbei findet ihr noch ein von mir erstellten Fragenkatalog zu Informationsmanagement mit 30 Beispielfragen, die sich an den Übungsaufgaben und am Skript orientieren.

Klausur Vertiefung BWL II

Am Freitag letzter Woche stand die letzte Klausur für dieses Jahr auf dem Programm, Vertiefung BWL II. Während wir im 4. Semester während der Vorlesung Vertiefung BWL I viele, theoretische Inhalte und Verfahren kennengelernt haben und diese in der anschließenden Klausur abgefragt wurden, stand diesmal die praktische Anwendung der erlernten Verfahren im Fokus. Folgendes waren die Schwerpunkte der Klausur:

Wie anhand der genannten Schwerpunkte zu sehen ist, war die Klausur recht umfangreich. Meiner Meinung nach ist es sehr sinnvoll, während des Semesters alle Vorlesungen zu besuchen. Zum einen sind die Vorlesungen immer sehr Interessant und zum anderen erläutert Prof. Wamser detail- und beispielreich die verschiendenen Techniken und deren Anwendungen. So war mir auch während der Klausur noch einiges aus den Vorlesungen präsent. Trotzdem habe ich einige Sachen aus dem Skript leicht durcheinander gebracht und bin besonders gespannt auf meine Note.

Hier noch einige Interessante Links zu den Themengebieten:

Klausur UUBAS

Am Montag Abend fand in der Mensa der H-BRS in St. Augustin die Klausur “Unternehmensweite und Unternehemensübergreifende Betriebliche Anwendungssysteme” statt. Die gestellten Klausuraufgaben bezogen sich sowohl auf das Skript als auch auf die Vorträge, die während der Vorlesungen von externen gehalten wurden. Die Klausur war sehr fair gestellt und im vorgegebenen zeitlichen Rahmen abschließbar. Folgende Themen waren Schwerpunkte der Klausur:

Das waren die Hauptthemen dieser Klausur. Nun bin ich sehr auf das Endergebnis gespannt.

Zu BPMN-Modellierung habe ich noch einen sehr Interessanten Artikel bei der Hochschule Neu-Ulm gefunden in dem detalliert auf die Spezifikation BPMN 2.0 eingegangen und Unterschiede zu EPKs erläutert werden.

Anbei noch ein paar Interessante Links zu den angegebenen Themengebieten:

Vertiefung BWL II – Szenarioanalyse

In der letzten Vorlesung von Vertiefung BWL II war das Thema die Szenarioanalyse. Ein sinnvoller Ansatz um sich mit der zukünftigen Marktentwicklungen auseinanderzusetzen und basierend auf den gewählten Indikatoren und den vorraussichtlichen Marktbedingungen die Unternehmensstrategie anzupassen und nach der Szenarioanalyse auszuwählen.

Bei der Szenarioanalyse handelt es sich um einen sehr zeitaufwendigen Prozess, bei dem zunächst Indikatoren für eine mögliche Zukunft ausgewählt werden müssen. Die zu wählenden Indikatoren sollten mit Hilfe der PESTEL-Umweltanalyse ausgewählt werden. Danach werden diese in der Impact-Uncertainty-Matrix nach einer definierten Gewichtung strukturiert dargestellt.

Nach Abschluss dieser Gewichtung werden die Basistrends identifiziert. Diese dienen, wie der Name andeutet, als Basis für alle Szenarioanalysen die auf Grundlage der gewählten Indikatoren durchgeführt werden.Die zu vernachlässigenden Treiber finden keine Berücksichtigung, da diese in der Stärke der Auswirkung gering sind.

Im Mittelpunkt der weiteren Analyse stehen die Indikatoren, die sowohl in der Stärke der Auswirkung wie auch im Grad der Unsicherheit in beiden Punkten mindestens im Mittelfeld oder höher eingruppiert wurden.Diese werden als “Drivers of Change” bezeichnet. Sinnvoll ist es, diese in einer Tabelle darzustellen und auf einer Skala mit definierte Endpunkten zu gewichten.

Im Rahmen einer kleinen Gruppenarbeit wurde während der Vorlesung eine Szenarioanalyse für den Mobilfunkmarkt erstellt. Die erstellte Präsentation mit den ausgewählten Indikatoren, der Impact-Uncertainty-Matrix und der definierten Endpunkte für die ausgewählten “Driver of Change” stelle ich hier zur Verfügung.

Auf dieser Basis lässt sich ein mögliches Szenario beschreiben und darstellen und kann als Hilfestellung für zukünftige Strategieentscheidungen im Unternehmen herangezogen werden.

Die genannen Erläuterungen stellen eine nur sehr allgemein und knapp gehaltene Darstellung zur Durchführung einer Szenarioanalyse und deren Einsatzzweck dar. Wie bereits Eingangs erläutert stellt eine Szenarioanalyse einen zeitaufwendigen Prozess dar, der versucht eine mögliche Zukunft aufzuzeigen. Die Zukunft lässt sich damit sicherlich nicht exakt abbilden, aber evtl. lassen sich Annährungen treffen.